myspace layouts, myspace codes, glitter graphics



  Startseite
  Über...
  Archiv
  ::.Mein erstes Mal.::
  ::.An meine Freunde :D.::
  ::.The Big Red Button.::
  ::.Rache :P.::
  ::.Dr.Sommer.::
  ::.Mangas.::
  ::.Sexy Boys.::
  ::.Linkin Park.::
  ::.Christina Aguilera.::
  ::.AFI.::
  ::.Evanescence.::
  ::.Green Day.::
  ::.Alles nur Zufall?!.::
  ::.Das Jugendgesetz.::
  ::.Liebe.::
  ::.Gedichte.::
  ::.10 Gründe....::
  ::.Wusstest du schon....::
  ::.Brief.::
  ::.Schlechtes Zeugnis?.::
  ::.Witze.::
  ::.Hänsel und Gretel auf türkisch.::
  Gästebuch
  Kontakt
 



  Freunde
   
    manga.welt

    - mehr Freunde




  Links
   yiha :D
   Überraschung!!!
   Geht da mal bitte drauf!! :D
   kriss´blog :D
   ejas blog ;D
   CrazyShit^^
   Linkin Park
   Oomph!
   Green Day
   Evanescence



http://myblog.de/goere14

Gratis bloggen bei
myblog.de





„I flee to decemberunderground. As you exhale, I breathe in the water underground and I’ll grow pale without you" – aus dem Song „The Interview", AFI

„DECEMBERUNDERGROUND ist gleichermaßen eine Zeit und ein Ort. Es ist dort, wo sich Unterkühlte, Befremdete zusammentun können – im Dunkeln, in der Abgeschiedenheit. Es ist eine Art Gemeinschaft der Verstoßenen, der Außenstehenden, der Desillusionierten, die sich, wie der Winter selbst, in ein Reich unterhalb der Welt zurückzuziehen und das hiesige Dasein lieben." – Davey Havok

DECEMBERUNDERGROUND ist außerdem der Titel des siebten Albums von AFI. Und wie so viele der textlichen und visuellen Bilder dieser Band, hat es den Anschein, dass diese Scheibe das genaue Gegenteil ihres Bandnamens – A Fire Inside – darstellt. Doch andererseits: Die hellsten Flammen brennen schließlich mit ganz weißem Licht – sie brennen nur nicht ganz so lang.

Die Geschichte von AFI beginnt im Jahr 1991, in Ukiah, Kalifornien, wo die beiden Teenager Davey Havok und Adam Carson die Band gründeten und eine erste Split-Single veröffentlichten. Mit auf der Single vertreten waren die Schulkameraden der Band Loose Change (bei denen zu jener Zeit der zukünftige AFI-Gitarrist Jade Puget spielte) – der Titel der Split-7", „Dork", lässt sich wohl nur dadurch erklären, dass sie eben noch Highschool-Kids waren. Nach einer Reihe von weiteren Singles, EPs, Compilation-Tracks und den ersten Alben Answer That and Stay Fashionable (Wingut, 1995) und Very Proud of Ya (Nitro, 1996), die ebenfalls dem jugendlich-überbordenden, ja fast schon angeberischen Hardcore/Punk-Spirit treu blieben, gingen AFI, quasi noch feucht hinter den Ohren, schließlich auf Tour, um nach und nach eine internationale Fanbase zu kultivieren.

Die ersten Anzeichen eines erwachseneren und eklektischeren AFI-Sounds konnte man dann auf ihrem dritten Album (Shut Your Mouth and Open Your Eyes; Nitro, 1997) bzw. der kurz darauf veröffentlichten EP A Fire Inside (Adeline, 1998) raushören, die sie bereits mit ihrem neuen Bassisten Hunter (Ex-The Force) aufnahmen. Erst im kommenden Jahr darauf formierte sich dann das noch immer aktuelle Line-up der Band, als Jade Puget (Ex-Redemption 87) dazustieß und die Band mit ihrem vierten Album, Black Sails in the Sunset, und der EP All Hallows (beide auf Nitro) aufwartete. Im Jahr 2000, kurz nach dem Release von The Art of Drowning (Nitro, 2000), stellte sich endgültig heraus, dass der einzigartige Sound von AFI inzwischen die Runde gemacht hatte: mehrere hunderttausend Fans strömten im Verlauf der damaligen Tour zu ihren Shows. Diese Zahl sollte noch um einiges größer werden, als der Song „Days of the Phoenix" (von besagtem Album) auf unerklärliche Weise auf den Playlists unzähliger Radiosender landete.

Bald darauf entschlossen sich AFI, den Schritt auf ein Major-Label zu machen: sie veröffentlichten ihr sechstes Album, Sing the Sorrow, auf Dreamworks (2003). Eine wichtige Neuerung war zudem die Tatsache, dass die vierköpfige Band aus Ukiah für Sing the Sorrow erstmals mit Produzentengrößen wie Jerry Finn (Green Day, Blink 182) und Butch Vig (Nirvana, Smashing Pumpkins) arbeitete; ihr sowieso schon überaus geräumiger Klang-Kosmos dehnte sich dadurch exponentiell aus: „Girl’s Not Grey" sollte ihren bis heute unübertroffen poppigsten Moment markieren, während „Death of Seasons" mit seinen harten Rhythmen und sich auflösenden Gesängen sogar in Richtung Industrial ging. Andererseits hielten Songs wie „The Leaving Song Pt. II" und „Dancing Through Sunday" weiterhin die Fahne des inzwischen klassischen AFI-Sounds hoch; jedoch hatten sie sich technisch auf ein ganz neues Level gespielt.

Wie schon zuvor geschehen, folgten die Fans A Fire Inside auf das höher gelegene Plateau; dazu fand die Band jede Menge neue Zuhörer. Sing the Sorrow wurde in den USA über eine Million Mal verkauft, die Zuschauerzahlen ihrer Konzerte wuchsen ständig. Außerdem bescherte Sing the Sorrow der Band ihre ersten Erfolge im Mainstream: sie wurden im Jahr 2003 mit dem „MTV2 Viewers Choice Award" ausgezeichnet und von der NEW YORK TIMES, GUITAR WORLD, SPIN, ALTERNATIVE PRESS, REVOLVER und USA TODAY in den höchsten Tönen gelobt. Letztere machte „Girl’s Not Grey" gar zu einer der Top-Singles des Jahres 2003.

„Mich hat das alles damals völlig umgehauen, und ehrlich gesagt fühle ich mich auch heute noch so", erzählt Hunter. „Dass wir all das auf ganz natürliche Weise mit unserer Musik erreicht haben, kommt mir auch heute noch unbegreiflich vor."

Die Bandmitglieder von AFI gestehen jedoch nur allzu gern ein, dass sie ihre untypische Erfolgsgeschichte auch zu einem großen Teil einer ebenso untypischen Gemeinschaft von Fans zu verdanken haben: The Despair Faction, dem wohl leidenschaftlichsten Zusammenschluss von Fans. „Sie sind eigentlich kein Fanclub im klassischen Sinn", räumt Jade ein. „The Despair Faction war von Anfang an ein interaktives Modell, es ging ihnen darum, direkten Kontakt mit uns bzw. mit den anderen Mitgliedern zu pflegen." So konnten die TDF-Mitglieder neben Fanclub-typischen Vorteilen wie Vorab-Tickets und besonderen T-Shirt-Editionen auch regelmäßig an den Soundchecks von AFI teilnehmen. Davey und Hunter konnten sich so wiederholt für vegane Kuchen der anwesenden Fans bedanken, und auch selbstgemachte AFI-Fanartikel (T-Shirts, Bilder etc.) waren im Rahmen solcher Treffen keine Besonderheit.

Mit dem dieser Tage erscheinenden DECEMBERUNDERGROUND laden AFI die Despair Faction und andere Fans (auch diejenigen, die es erst werden sollen) dazu ein, ihr bis dato ausgereiftestes und arbeitsintensivstes Werk zu genießen. Zwei Jahre der intensiven, ja, manchmal sogar schmerzhaften Arbeit an DECEMBERUNDERGROUND fließen dank wiederholter Hilfe des Produzenten Jerry Finn zu einem absolut stimmigen Gesamtbild zusammen, das wie der nächste konsequente Schritt nach Sing the Sorrow anmutet. Gemeinsam mit ihrem Team, haben AFI für DECEMBERUNDERGROUND jedes nur erdenkliche Mittel eingesetzt, um die Platte zu einem perfekten Ganzen zu machen.

„Auf diesem Album sind kleine Details viel wichtiger als zuvor", erinnert sich Jade. „Wir haben wirklich lange an den Songs geschrieben. Uns war schon von Anfang an klar, dass wir nichts überstürzen wollen. Darum haben wir uns nicht nur viel Zeit für jeden Song genommen, sondern tatsächlich jede einzelne Gitarrenspur, jede Gesangslinie und jede Bass-Sequenz genau aufeinander abgestimmt. Die Aufnahmen waren wirklich alles andere als `Lass uns mal schnell ins Studio gehen und eine Platte aufnehmen.´"

„Außerdem hatten wir einen verdammt riesigen Ideenpool. Wir hatten schon vor den aufnahmen wahnsinnig viel Material geschrieben", fügt Adam hinzu. „Es war nicht gerade leicht, diesen riesigen Haufen auf die Länge eines Albums herunterzubrechen. Wir hätten wahrscheinlich sogar fünf Alben daraus machen können."

Das Ergebnis dieses intensiven Schaffensprozesses ist ein Album, von dem Davey Havok sich schon jetzt sicher ist, „dass es uns gänzlich aus jeglichen Genre-Schubladen rauskatapultieren wird". Um das zu bestätigen, reicht schon ein erstes, flüchtiges Anhören – denn die eklektische Fülle an Stilen ist keinesfalls zu überhören: „Prelude 12/21" ist ein rhythmischer Vokal-Track, der völlig anders klingt, als diejenigen Eröffnungsrundumschläge, mit denen AFI sämtliche Alben seit Black Sails eröffnet haben. Nach dem verheißungsvollen Intro geleitet einen DECEMBERUNDERGROUND in die unterschiedlichsten Klang-Gefilde: die Single „Miss Murder" (inklusive Background-Gesang von der Despair Faction!) hält Retro-Glamrock-Styles bereit, „Love Like Winter" ist gleichermaßen schlicht und atemberaubend, und im Fall von „The Interview" wird man wohl nicht um das Wort „episch" herumkommen. Auch Langzeit-Fans von AFI werden hier auf ihre Kosten kommen, denn DECEMBERUNDERGROUND offeriert mit Songs wie „Kill Caustic" oder „Affliction" bzw. der Schluss-Ballade „Endlessly, She Said" auch den klassischen AFI-Sound.

Davey mutmaßt über die Reaktionen der Fans folgendes: „Unsere Fans bleiben uns stets treu, sie gehen unseren Weg mit uns. Ich denke mal, dass sie die Aufrichtigkeit unserer Musik raushören können –, denn wir können uns einfach gar nicht anders ausdrücken. Wir müssen genau diejenige Musik machen, die uns selbst fasziniert und bewegt. Nichts anderes. Mit dieser Einstellung haben wir damals den großen Sprung geschafft, und das ist es auch, was uns weitermachen lässt."

„Es gibt Musiker, die haben Angst vor Veränderungen, Angst vor den Reaktionen der Fans auf solche Veränderungen", wirft Jade ein. „Unsere Beziehung zu den Fans beinhaltet allerdings, dass wir uns von Album zu Album verändern. Sie erwarten das von uns, und sie schätzen es."

„Stimmt genau", ergänzt Davey. „Unsere Fans wären wahrscheinlich am Boden zerstört, sollten wir mal eine Platte veröffentlichen, die sich genau wie der Vorgänger anhört."

„Sollten wir uns mal auf ein klangliches Gebiet bewegen, auf dem wir schon einmal waren", so Adam, „dann langweilt uns das sofort. Insofern ist das ausgeschlossen."

Jade fasst zusammen: „Solange man genau das Album einspielt, das man wirklich von ganzem Herzen aufnehmen will, sind auch die Verkäufe komplett egal. Wir haben unsere Musik, unseren Sound und unsere Fans. Alles andere sind doch bloß die Launen des Marktes."




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung